LEITBILD

 

  1. Kinder und Jugendliche besitzen bei Christus einen hohen Stellenwert. Es ist daher unverzichtbarer Auftrag der Kirche, die Erziehung, Förderung und Begleitung der Jugend wahrzunehmen.

    Das katholische SchülerInnen- und StudentenInnenheim "Guter Hirte", als Einrichtung der Caritas der Diözese Linz, stellt sich zur Wahrnehmung und Erfüllung dieser Aufgaben in den Dienst der Jugend.

  2. Unsere Aufgaben sind:
    • Den Grundbedürfnissen unserer HausbewohnerInnen nach zeitgemäßem Wohnen, Verköstigung und Gemeinschaftsleben zu entsprechen.
    • Ein positives Klima für die Jugendlichen im Haus zu fördern.
    • Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der junge Mensch als ganzheitliche Person.

      Daher sehen wir vier Schwerpunkte:
      • Die Förderung der Ausbildung in der Schule.
      • Die Förderung der Persönlichkeitsbildung als gesamtmenschliche Reifung.
      • Die Entwicklung der Sensibilität für den Mitmenschen und das Erfahren-Können gelungenen Zusammenlebens und positiver Problemlösung.
      • Die Unterstützung bei der Suche nach Lebenssinn. Das gelebte Beispiel soll den Boden bereiten für eine persönliche Gottesbeziehung und für eine Entscheidung sich an Christus zu orientieren. im Rahmen einer christlichen Gemeinschaft.

  3. Unsere Tätigkeit richtet sich an alle Jugendliche, die eine Höhere Schule oder Hochschule besuchen, ohne Unterschied von sozialer, rassischer oder staatlicher Zugehörigkeit sowie religiöser oder politischer Überzeugung.

  4. Bei der Erfüllung unserer Aufgaben bedienen wir uns der Erkenntnisse der pädagogischen und psychologischen Wissenschaften.
    Als Leitmethode versuchen wir, das Erziehungsmodell Don Boscos zu verwirklichen und verstehen darunter folgende Prinzipien.
    • Liebenswürdigkeit im Umgang miteinander
    • Von Vernunft geleitete Forderungen und Maßnahmen
    • Umsetzten einer christlich motivierten Erziehung

    Merkmale dieses Erziehungsmodells:
    • Verwirklichung eines familiären Geistes
    • Verwirklichung
    • Sorge um eine Atmosphäre bzw. ein Klima des Frohsinns
    • Erzieherassistenz, die sich versteht als Dasein inmitten, mit und für den Jugendlichen
    • Pädagogik der Vorsorge als präventive Erziehungsmethode
  5. Die uns gestellten Aufgaben erfordern ein Zusammenwirken der einzelnen Arbeitsteilbereiche. Jeder Mitarbeiter/ jede Mitarbeiterin im Haus wirkt durch die Erfüllung seiner / ihrer Tätigkeit mit am Erziehungsauftrag.

  6. Wir erfüllen unsere Aufgaben mit MitarbeiterInnen, die über eine hohe berufliche und persönliche Qualifikation verfügen und sich mit unseren Zielen identifizieren.

    Wir sind im Rahmen unserer Möglichkeiten bestrebt, die persönliche und berufliche Entfaltung unserer MitarbeiterInnen zu fördern und durch ihre aktive Einbeziehung in das Heimgeschehen ein gutes und motivierendes Arbeitsklima zu erhalten. Die Entlohnung unserer MitarbeiterInnen erfolgt nach diözesanen Richtlinien und im Rahmen des Dienstpostenplanes.

  7. Wir bemühen uns um eine intensive Zusammenarbeit mit pädagogischen, schulischen, kirchlichen und öffentlich-rechtlichen Einrichtungen.

  8. Die erforderlichen Mittel bringen wir einerseits durch die Einnahmen der Heimbeiträge, anderseits durch die Unterstützung der Kirche und der öffentlichen Hand auf.
    Unsere Tätigkeit ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die zweckmässige und sparsame Verwendung der finanziellen Mittel wird durch die dafür vorgesehenen öffentlichen bzw. kirchlichen Stellen kontrolliert.
 

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